OnlyFans Alternative für Creator – warum aus SarahSofia schließlich Femmez entstand

OnlyFans Alternative für Creator

Viele kennen mich als Creatorin hinter der Marke SarahSofia. Doch bevor Femmez entstand, lagen viele Jahre Erfahrung, Frust und auch einige wichtige Entscheidungen.

Als Erotik-Creatorin habe ich auf verschiedenen Plattformen gearbeitet – und immer wieder erlebt, wie stark Sichtbarkeit von Algorithmen, Plattformregeln und Sperren abhängig sein kann. Genau diese Erfahrungen haben mich schließlich dazu gebracht, einen anderen Weg zu gehen.

Dieser Artikel erzählt, wie aus meiner eigenen Geschichte als Erotik-Creatorin zuerst SarahSofia entstand – und später schließlich Femmez, eine OnlyFans Alternative für Creator, die unabhängiger arbeiten möchten.

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Femmez ist eine Plattform für Creator*innen, auf der erotische Inhalte ohne Algorithmus-Druck sichtbar bleiben. Profile, Anzeigen und direkte Kontakte zwischen Fans und Creator*innen stehen hier im Mittelpunkt.

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Mein Weg als Erotik-Creatorin

Erotische Filme zu drehen begleitet mich schon seit meiner Jugend. Die ersten Clips habe ich auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht – viele davon existieren heute gar nicht mehr.

Die einzige Plattform, die bis heute geblieben ist, ist MyDirtyHobby. Dort war ich von Anfang an aktiv und konnte erste Erfahrungen sammeln, wie es ist, als Creatorin eigene erotische Inhalte zu produzieren und zu verkaufen.

Geld stand für mich dabei nie im Mittelpunkt. Was mich bis heute fasziniert, ist die kreative Seite dieser Arbeit: ein stimmiges Setup, ein passender Drehort, gutes Licht, Ideen für ein kleines Drehbuch, Videoschnitt und das Schreiben der Videobeschreibungen.

Für mich war und ist das ein kreativer Prozess – fast schon ein Handwerk. Erotik-Content zu produzieren bedeutet für mich nicht nur, Videos zu drehen, sondern Geschichten zu erzählen und Menschen mit meiner Arbeit zu erreichen.

Sofia - Creatorin und Gründerin von SarahSofia und Femmez
Sofia – Creatorin und Gründerin von SarahSofia und Femmez

Wenn Plattform-Algorithmen über Sichtbarkeit entscheiden

Mit der Zeit stellte ich jedoch fest, dass viele Plattformen nicht nur Chancen bieten, sondern auch große Abhängigkeiten schaffen. Als Creatorin hängt die eigene Sichtbarkeit dort oft stark von Algorithmen, Aktivität und regelmäßigen Veröffentlichungen ab. Wer eine Zeit lang weniger Content veröffentlicht, wird schnell weniger ausgespielt.

Genau das habe ich selbst erlebt. Durch längere Pausen zwischen neuen Veröffentlichungen spielten mich die Plattform-Algorithmen kaum noch aus. Meine Videos verschwanden nach und nach in der Unsichtbarkeit. Ich wollte mich zeigen, so wie ich bin. Und ich glaube, vielen kreativen Menschen geht es ähnlich – gesehen zu werden gehört einfach dazu.

Doch die Mechanismen vieler Plattformen machten genau das schwierig. Sichtbarkeit war plötzlich nicht mehr nur eine Frage von Kreativität oder Qualität, sondern immer stärker vom Plattform-System abhängig.


Wie aus meiner Leidenschaft für Erotikfilme ein gemeinsames Projekt mit Sarah wurde

Später lernte ich meine Frau Sarah kennen. Ihr habe ich meine Leidenschaft für erotische Filme und meine Arbeit als Creatorin anvertraut. Am Anfang verstand sie meine Motivation nicht ganz. Sie dachte, es ginge mir nur darum, fremde Männer geil zu machen. Wenn ich ehrlich bin – vielleicht ein kleines bisschen. Aber das trifft es nicht wirklich.

Was ich liebe, ist das Gefühl, anderen Menschen etwas zu geben. Dankbares Feedback nach einem Verkauf, ehrliche Nachrichten von Fans – das bedeutet mir viel. Für mich geht es nicht nur darum, erotische Inhalte zu produzieren, sondern auch darum, Menschen mit meiner Arbeit zu erreichen.

Ein paar Wochen nach meinem Outing äußerte Sarah den Wunsch, es selbst einmal auszuprobieren und gemeinsam einen Film zu drehen. Ich war zunächst skeptisch, weil ich dachte, sie wolle mir nur einen Gefallen tun. Doch wir ließen es zu und drehten unseren ersten gemeinsamen Film.

Es blieb nicht bei diesem einen Film. Wir machten weiter – und unsere Partnerschaft wuchs daran. Aus einem gemeinsamen Experiment wurde schließlich ein fester Teil unseres kreativen Weges als Paar.


Plattform-Frust: Wenn Erfolg plötzlich verschwindet

Um unsere Filme zu verkaufen, testeten wir verschiedene Plattformen. Anfangs lief es über Erotik.markt.de erstaunlich gut. Die Nachfrage war so hoch, dass wir mit den Anfragen kaum hinterherkamen. Doch plötzlich brachen die Verkäufe komplett ein – von einem Tag auf den anderen.

Kaum noch Anfragen, kaum noch Sichtbarkeit, obwohl unsere Filme qualitativ immer besser wurden. Für Creator*innen ist das eine frustrierende Erfahrung: Man investiert Zeit, Kreativität und Energie in neue Inhalte – und trotzdem verschwinden sie plötzlich im Hintergrund der Plattform.

Also probierten wir weitere Plattformen aus, darunter auch OnlyFans. Diese Erfahrung brachte uns an unsere Grenzen. Die Verifizierung unseres Paar-Accounts dauerte fast drei Wochen. Der Support half kaum weiter und wir hatten zeitweise das Gefühl, komplett im System festzustecken.

Als schließlich die Freigabe-Mail kam, waren wir erleichtert. Doch die Erleichterung hielt nicht lange. Eine Woche später folgte die nächste Nachricht:
Unser Account wurde gesperrt. Keine Regelverstöße, nichts Verbotenes – trotzdem gesperrt. Für uns fühlte sich das wie pure Willkür an.

In diesem Moment wurde mir klar, wie abhängig Creator*innen von Plattformen sein können, auf denen Sichtbarkeit, Regeln und Accounts jederzeit außer Kontrolle geraten können.


Warum ich unabhängig von Plattformen werden wollte

Nach diesen Erfahrungen war für uns klar: Wir wollten unabhängig werden. Unabhängig von Plattformen, deren Regeln sich jederzeit ändern können. Unabhängig von Algorithmen, die darüber entscheiden, ob Inhalte sichtbar sind oder nicht.

Als Creator*innen ist man auf vielen Plattformen stark davon abhängig, wie Systeme und Algorithmen funktionieren. Sichtbarkeit kann sich jederzeit verändern – oft ohne nachvollziehbaren Grund. Wir wollten deshalb etwas Eigenes aufbauen. Etwas, das bleibt. Etwas, das auch dann sichtbar ist, wenn man einmal eine Drehpause einlegt – ohne täglich Social-Media-Werbung machen zu müssen.

So entstand unsere eigene Webseite und die Erotikmarke SarahSofia. Wir steckten viel Zeit, Arbeit und Herzblut hinein. Und es funktionierte. Die Resonanz der Fans war überwältigend. Zum ersten Mal hatten wir das Gefühl, wirklich unabhängig zu sein – unabhängig von Plattformregeln, Algorithmen und plötzlichen Sperren.


Warum nicht alle Creator*innen eine eigene Erotikseite aufbauen können

Irgendwann stellte ich mir eine Frage: Wenn wir diesen Weg gehen konnten – warum können andere Creator*innen das nicht auch? Ich begann zunächst, anderen Creator*innen beim Aufbau eigener Webseiten zu helfen. Doch schnell wurde klar: Für viele ist dieser Weg schlicht zu aufwendig.

Eine eigene Erotikseite aufzubauen bedeutet nicht nur kreative Arbeit, sondern auch Technik, Suchmaschinenoptimierung und Geduld, bis Inhalte bei Google sichtbar werden.

Oft fehlt es dabei an einem von drei Dingen:

  • technisches Know-how
  • Zeit für den Aufbau einer eigenen Webseite
  • Geduld, bis eine Seite organisch sichtbar wird

Mir wurde klar, dass viele Creator*innen genau deshalb weiterhin auf große Plattformen angewiesen sind – selbst dann, wenn sie mit deren Regeln oder Algorithmen unzufrieden sind.

Also entstand eine neue Idee. Auf SarahSofia begann ich, erste Creatorinnen vorzustellen – mit eigenen Profilen, Kontaktdaten und optionalen Links zu Plattformen wie OnlyFans oder MyDirtyHobby. Innerhalb kurzer Zeit entstanden mehrere Creatorinnen-Portraits. Doch schnell wurde deutlich, dass sich daraus etwas Größeres entwickelte.


Warum SarahSofia irgendwann nicht mehr ausreichte

Aus den ersten Creatorinnen-Profilen wurden nach und nach Anzeigen. Aus den Anzeigen entstanden erste Community-Funktionen. Und irgendwann wurde mir klar: SarahSofia war dafür nicht mehr der richtige Ort. Auf der einen Seite standen unsere eigenen Filme, unsere Inhalte und der Erotik-Blog rund um SarahSofia.

Auf der anderen Seite entstanden plötzlich immer mehr Inhalte anderer Creator*innen, die ihre Profile, Angebote und Kontakte präsentieren wollten. Diese beiden Welten passten langfristig nicht mehr zusammen. SarahSofia war unsere eigene Erotikseite – doch das neue Projekt entwickelte sich immer stärker zu einer Plattform für Creator*innen. Also wurde klar: Dieses Projekt brauchte einen eigenen Raum.


Die Entstehung von Femmez – eine OnlyFans Alternative für Creator

Screenshot von der Femmez Startseite
Screenshot von der Femmez Startseite

Ende November 2025 baute ich das Projekt komplett neu auf – auf einer eigenen Domain. Das war die Geburtsstunde von Femmez. Meine Vision war eine Plattform, auf der Creator*innen sich gegenseitig unterstützen können, statt gegeneinander zu konkurrieren. Eine Plattform, die bewusst einen anderen Weg geht als viele große Anbieter.

Femmez sollte eine OnlyFans Alternative für Creator*innen sein – ohne Abhängigkeit von Plattform-Algorithmen und ohne Druck, ständig neue Inhalte veröffentlichen zu müssen, nur um sichtbar zu bleiben. Auf Femmez gibt es deshalb keinen Ranking-Algorithmus, der einzelne Creator*innen bevorzugt und andere unsichtbar macht.

Profile bleiben dauerhaft sichtbar und können auch über Google gefunden werden. Dadurch entsteht langfristige Sichtbarkeit – nicht nur für einzelne Posts, sondern für das gesamte Profil. Wer sich einloggt, wird nicht nach unten gedrückt, sondern erscheint wieder oben – genau dann, wenn er oder sie erreichbar ist. So entsteht eine Plattform, die Sichtbarkeit nicht bestraft, sondern unterstützt.

Screenshot der Creator Profile Seite auf Femmez
Screenshot der Creator Profile Seite auf Femmez

Community statt Konkurrenz: Der Gedanke hinter Femmez

Gerade für Einsteiger*innen sehe ich hier großes Potenzial. Viele Creator*innen starten heute alleine und müssen sich ihren Weg durch Plattformregeln, Algorithmen und unübersichtliche Systeme selbst erarbeiten. Genau hier kann eine unterstützende Community einen großen Unterschied machen.

In unserer Femmez-Plaudergruppe tauschen wir uns aktiv aus, helfen uns gegenseitig und sprechen offen über unsere Erfahrungen auf anderen Plattformen. Niemandem wird verboten, über mögliche „Konkurrenten“ zu reden – im Gegenteil. Der Austausch gehört ausdrücklich dazu.

So entsteht Schritt für Schritt eine Community, in der Creator*innen voneinander lernen können, statt gegeneinander zu arbeiten.

Screenshot zeigt einen Teil des Creator Dashbord mit Link zur Femmez Plaudergruppe
Screenshot zeigt einen Teil des Creator Dashbord mit Link zur Femmez Plaudergruppe

Ein Bezahlmodell ohne Abo-Zwang

Viele Fans sind heute Abo-müde. Kaum jemand möchte mehrere laufende Mitgliedschaften im Blick behalten oder jeden Monat für Inhalte zahlen, die vielleicht gar nicht genutzt werden. Auf Femmez gibt es deshalb bewusst kein klassisches Abo-System.

Stattdessen funktioniert die Plattform über einzelne Anzeigen und direkte Absprachen zwischen Fans und Creator*innen – ähnlich wie man es von Kleinanzeigen kennt. Fans entscheiden selbst, welche Inhalte sie kaufen oder welche Angebote sie anfragen möchten.

Creator*innen wiederum können ihre Inhalte anbieten, ohne sich an ein festes Plattformmodell anpassen zu müssen. Ein weiterer wichtiger Punkt: Creator*innen zahlen auf Femmez keine Provision. Die laufenden Kosten für Sicherheit, Support und Betrieb werden stattdessen über einen kleinen Beitrag der Fans getragen. So bleibten die Einnahmen bei den Creator*innen selbst.


Femmez als neue Möglichkeit für Creator und Fans

Femmez ist keine Plattform, die verspricht, alles besser zu machen. Aber sie ist eine Plattform, auf der neue Wege ausprobiert werden können.

Ohne Plattformdruck. Ohne Algorithmus-Abhängigkeit. Einfach als Möglichkeit. Eine Möglichkeit für Creatorinnen, ihre Inhalte sichtbar zu machen.
Eine Möglichkeit für Fans, neue Creator
innen zu entdecken.

Wenn du neugierig geworden bist, kannst du dir Femmez selbst anschauen. Dort findest du Creator-Profile, Anzeigen und eine Community, die gerade erst beginnt zu wachsen.

Neugierig geworden?


Wenn du selbst Creator*in bist oder neue Creator entdecken möchtest, kannst du dir Femmez direkt anschauen.
Profile bleiben dauerhaft sichtbar, Inhalte verschwinden nicht im Feed und Creator*innen entscheiden selbst, wie sie ihre Inhalte anbieten.

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