Squirting lernen – So klappt der feuchte Höhepunkt (Ein Erfahrungsbericht aus Männersicht)

Squirting lernen. So klappt der feuchte Höheepunkt

Einleitung

Kennt ihr das? Man sieht es in Filmen, man liest darüber in Foren, aber im eigenenSchlafzimmer bleibt es trocken. Die Rede ist vom Squirting.
Ich bin Thomas, Sex-Blogger und „Geek“, und meine Frau Lisa und ich standen langevor genau diesem Rätsel. Ist das echt? Ist das Urin? Oder ist es einfach nur einMythos, um uns Männer verrückt zu machen?Wir haben es getestet. Wir haben Handtücher ruiniert, wir haben viel gelacht und wirhaben herausgefunden: Es funktioniert. Und es verändert den Sex komplett.Für die Leserinnen von SarahSofia habe ich unser „Protokoll“ mal zusammengefasst– ehrlich, direkt und ohne falsche Scham.

Ist es wirklich nur Pipi?

Bevor wir zur Technik kommen, müssen wir die größte Blockade im Kopf lösen. Viele Frauen lassen nicht los, weil sie denken: „Oh Gott, ich mache ins Bett.“Die Wissenschaft sagt: Es ist ein Mix. Ja, es ist stark verdünnter Urin dabei, aber auch Sekret aus der Skene-Drüse (die weibliche Prostata).

Der Trick ist: Es ist egal. Der Moment kurz vor dem Squirt fühlt sich exakt an wie der Drang, auf Toilette zu müssen. Wer hier bremst, verpasst den Höhepunkt. Wer loslässt (und vorher ein wasserdichtes Laken untergelegt hat), erlebt oft den intensivsten Orgasmus überhaupt.

Anatomie: Wo müsst ihr hin?

Vergesst kurz die Klitoris-Spitze. Wir müssen nach innen.
Sucht den G-Punkt (oder die urethrale Schwammzone).
Führt zwei Finger ein (Handfläche nach oben).
Tastet an der Vorderwand (Richtung Bauchnabel). Dort ist eine raue Stelle (fühlt sich an wie eine Walnuss). Das ist das Zielgebiet.
Wenn ihr diese Stelle stimuliert, massiert ihr quasi die Drüsen, die für die Flüssigkeit verantwortlich sind.

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Unsere Anleitung in 3 Schritten

  1. Die Vorbereitung (Kopfsache)
    Geht vorher auf Toilette. Das beruhigt den Kopf („Die Blase ist leer!“). Trinkt trotzdem vorher ein großes Glas Wasser, denn Squirting braucht Flüssigkeit. Und ganz wichtig: Legt Handtücher drunter. Wenn ihr Angst um die teure Matratze habt, blockiert der Kopf sofort. Lisa konnte sich erst entspannen, als wir spezielle wasserdichte Auflagen genutzt haben.
  2. Das Vorspiel
    Startet nicht kalt. Die Vagina muss gut durchblutet sein. Wir haben gemerkt: Ohne ordentliches Vorspiel und Klitoris-Stimulation schwillt die Skene-Drüse innen gar nicht erst an. Seid also schon auf „Betriebstemperatur“ (Erregungslevel 8 von 10), bevor die Finger zum Einsatz kommen.
  3. Die „Komm her“-Bewegung
    Das war unser Durchbruch. Statt einfach rein und raus, nutzt die Finger für eine winke-winke Bewegung („Komm her“). Übt dabei festen Druck nach oben gegen die Bauchdecke aus. Es darf ruhig kraftvoll sein. Lisa sagte mir oft: „Drück fester!“ oder „Genau da!“. Kommunikation ist hier alles. Sagteurem Partner, was sich gut anfühlt. Wenn der „Damm bricht“ Wenn das Gefühl kommt, dass ihr pinkeln müsst: Nicht aufhören!
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Wenn der „Damm bricht“
Wenn das Gefühl kommt, dass ihr pinkeln müsst: Nicht aufhören! Das ist der Moment, wo viele Männer aus Unsicherheit stoppen. Fehler. Macht genau so weiter. Der Partner sollte gut zureden: „Lass es laufen, alles ist gut.“ Sobald der Kopf die Kontrolle abgibt, passiert es. Es ist vielleicht keine Fontäne wie im Film, sondern nur ein Schwall – aber das Gefühl der Erleichterung ist gigantisch.

Toys als Hilfsmittel

Manuell ist das Schwerstarbeit für die Finger. Wir haben gute Erfahrungen mitgebogenen G-Punkt-Vibratoren gemacht. Die haben genau den richtigen Winkel, umdie Vorderwand zu stimulieren, ohne dass dem Mann die Hand abfällt.

Fazit: Lohnt sich der Aufwand?

Absolut. Für Lisa war der Squirting-Orgasmus tiefer und körperlicher als ein reiner Klitoris-Orgasmus. Und für mich? Es ist ein riesiger Vertrauensbeweis. Probiert es aus. Macht euch keinen Stress, wenn es nicht beim ersten Mal klappt. Übung macht den Meister (und nasse Laken). Wir haben auf Sex-Geek dazu einen noch detaillierteren Squirting Guide mit Lisas Tagebuch veröffentlicht, falls ihr genau wissen wollt, welche Kissen und Winkel uns am Ende geholfen haben.


Über den Autor: Thomas Stein ist der Kopf hinter Sex-Geek.com. Auf seinem Blog testet er mit seiner Frau Lisa alles, was das Liebesleben spannender macht – von Toys über Techniken bis zu Dating-Apps.
Immer ehrlich, immer direkt aus dem Leben in Wermelskirchen.

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